Bevor du mit der Finanzkontrolle startest

Manchmal ist der schwierigste Teil einfach anzufangen. Wir verstehen das – deshalb haben wir diese Seite erstellt.

Nach zwölf Jahren Arbeit mit Menschen, die ihre Finanzen in den Griff bekommen wollen, wissen wir genau, wo die Stolpersteine liegen. Manche denken, sie müssten erst "genug verdienen" oder "mehr Zeit haben". Andere glauben, Finanzen seien nur was für Matheprofis.

Die Wahrheit? Du brauchst keine besonderen Voraussetzungen. Was du brauchst, ist ein klares Bild davon, wo du gerade stehst und wohin du möchtest. Der Rest kommt dann Schritt für Schritt.

Finanzvorbereitung und Planungsunterlagen

Worauf es wirklich ankommt

Diese drei Bereiche bilden das Fundament für eine nachhaltige Finanzkontrolle. Ohne sie wird's schwierig.

Ehrlichkeit zu dir selbst

Wir sehen oft Leute, die ihre tatsächlichen Ausgaben unterschätzen. Einer unserer Teilnehmer dachte, er gibt 200 Euro im Monat fürs Essen aus – waren dann 480 Euro. Kein Vorwurf, aber so geht halt nichts voran. Du musst deine echten Zahlen kennen, nicht die, die du gerne hättest.

Realistische Zeitplanung

Eine solide Finanzübersicht baust du nicht in zwei Wochen auf. Rechne eher mit drei bis sechs Monaten, bis du ein System hast, das wirklich läuft. Das ist kein Sprint, sondern eher eine neue Gewohnheit, die sich entwickeln muss. Und ja, es gibt Rückschläge – gehört dazu.

Einfache Strukturen

Die beste Methode ist die, die du auch durchziehst. Wir haben Leute mit Excel-Sheets gesehen, die komplizierter sind als Steuererklärungen. Bringt nichts. Fang simpel an – vielleicht nur drei Kategorien. Erweitern kannst du immer noch, wenn's läuft.

Finanzberater Lennart Bergström

Lennart Bergström

Finanzplanung

Seit 2018 hilft Lennart Menschen dabei, ihre Ausgabenmuster zu verstehen und realistische Sparziele zu setzen.

Finanzberaterin Astrid Nováková

Astrid Nováková

Budgetierung

Astrid entwickelt mit ihren Klienten praktikable Systeme, die in jeden Alltag passen – ohne komplizierte Software.

Finanzberaterin Siobhan O'Donnell

Siobhan O'Donnell

Verhaltensökonomie

Siobhan zeigt, warum wir Geld ausgeben, wie wir es ausgeben – und wie sich das ändern lässt, ohne dass es sich nach Verzicht anfühlt.

Vier Dinge, die du sofort tun kannst

Keine großen Theorien. Hier sind konkrete Schritte, mit denen du heute anfangen kannst.

1

Sammle deine Kontoauszüge

Hol dir die Auszüge der letzten drei Monate von allen Konten. Ja, auch das, das du "kaum benutzt". Leg sie in einen Ordner – digital oder ausgedruckt, egal.

2

Liste feste Kosten auf

Miete, Versicherungen, Abos – alles, was jeden Monat automatisch abgeht. Schreib's einfach untereinander. Kein Tool nötig, ein Blatt Papier reicht.

3

Tracke eine Woche lang alles

Kaufst du einen Kaffee? Schreib's auf. Tankst du? Notier's. Nur eine Woche, versprochen. Du wirst überrascht sein, wo das Geld hingeht.

4

Leg ein Ziel fest

Muss nichts Riesiges sein. "Ich will wissen, wo mein Geld bleibt" ist schon ein valides Ziel. Oder "500 Euro Puffer bis Ende 2025". Hauptsache, du hast eine Richtung.

Bereit, loszulegen?

Unser Lernprogramm startet im Oktober 2025. Bis dahin kannst du dir unsere Materialien ansehen oder direkt Kontakt mit uns aufnehmen.

Zum Lernprogramm